Dänemarks größtes Energiegemeinschaftsprojekt

Solarenergie treibt Dänemarks größte Energiegemeinschaft an – Fælledby

Dänemarks größte Energiegemeinschaft entsteht derzeit im neuen Kopenhagener Stadtteil Fælledby. Das Projekt umfasst über 30.000 m² Solardächer mit einer Gesamtleistung von ca. 4 MW. Es kombiniert integrierte Solardächer von Solartag (BIPV) auf Schrägdächern mit auf Flachdächern montierten Solarmodulen (BAPV).

 

Die Energiegemeinschaft Fælledby wird ein bahnbrechendes Beispiel dafür sein, wie lokale grüne Energieproduktion, moderne Architektur und Bürgerbeteiligung Hand in Hand gehen können. Das Projekt weist den Weg für nachhaltige Stadtquartiere der Zukunft, in denen Energie lokal erzeugt und unter den Bewohnern geteilt wird.

 

Skandinaviens größte Solaranlage auf Gebäuden
„Dies wird Skandinaviens größte kombinierte BIPV-BAPV-Anlage und eines der ersten Projekte sein, das lokale Energieproduktion, Architektur und Bürgerbeteiligung in großem Maßstab vereint“, sagt Mikkel Karlsson, CEO von Solartag. „Genau solche Lösungen braucht die grüne Transformation – technisch stark, sozial verankert und ästhetisch überzeugend.“

 

Fakten zum Projekt

  • Standort: Fælledby, Kopenhagen

  • Solarfläche: >30.000 m²

  • Kapazität: ca. 4 MW (BIPV + BAPV)

  • Bewohner: Bis zu 6.000 (private und öffentliche Wohnungen)

  • Gemeinsamer Batteriespeicher: 4,5 MWh (etappenweise installiert)

  • Lokale Nutzung: 60–70 % der Produktion sollen lokal für Wohnungen, Schulen und öffentliche Infrastruktur verwendet werden

  • Netzintegration: Überschüssiger Strom wird über marktbasierte Verträge verkauft (keine traditionelle Netzeinspeisung)

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Ein neues Vorbild für Energiegemeinschaften
Die Energiegemeinschaft wird von einem lokalen Betreiber verwaltet, der die Produktion, Verteilung und Abrechnung des Stroms für alle Teilnehmer übernimmt. Ein gemeinsamer 4,5-MWh-Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom für den Abendverbrauch, reduziert Spitzenlasten und verkauft Flexibilität zurück ins Stromnetz.

 

Rund 60–70 % der erzeugten Energie sollen direkt im Stadtteil verbraucht werden. Überschüssiger Strom wird im Batteriespeicher zwischengespeichert oder über gemeinsame Vereinbarungen ins Netz eingespeist – so entsteht ein effizientes und zukunftssicheres lokales Energiesystem.

 

 

Die ersten Bewohner sollen Ende 2025 in Fælledby einziehen. Das Projekt wird ein starkes Beispiel dafür sein, wie bürgergetriebene Energiegemeinschaften skaliert werden können und zu einer grünen Zukunft Dänemarks beitragen.